Fragen und Antworten.

Was tut ein Makler für sein Geld?

Makler bieten einen Service, der seinen Preis wert ist:

  • Sie kennen den Markt, das Preisniveau
  • haben den Überblick über das Marktgeschehen
  • berücksichtigen individuelle Wünsche und Vorstellungen – ersparen Fehlwege
  • halten die wesentlichen Informationen bereit und organisieren Besichtigungstermine
  • unterstützen Anbieter und Interessenten bei Fragen und Verhandlungen


Woran erkennt man einen seriösen Makler?

Ein seriöser Makler bringt eine faire Dienstleistung kann und sowohl dem Anbieter als auch Interessenten seine Arbeitsleistung erläutern. Makler, die einer größeren Unternehmung angehören, sind ausgebildet und es darf unterstellt werden, dass es sich nicht um einen „Gelegenheits-Makler“ handelt.
Im Rahmen unseres Unternehmens werden zusätzlich Richtlinien zur Einhaltung ehrenhafter Geschäftsgepflogenheiten und ethische Grundsätze des Berufsstandes eingehalten und bei Einstieg in unser Unternehmen unterzeichnet.

Welche Vorteile haben Sie durch einem Makler?
Der Makler ist ein regionaler Spezialist, der nicht „Karteien führt und Adressen verteilt“, sondern ein Dienstleiser ist, der individuell sowohl auf die Bedürfnisse des Anbieters als auch des Suchenden eingeht. Er kennt die Marktlage und das Preisniveau, kann somit auch zu einer adäquaten Preisfindung beitragen. Er kann maßgeschneiderte Angebote zusammenstellen, die den Wünschen des Suchenden entsprechen. Dem Verkäufer/Vermieter wird er nur Interessenten vorstellen die vorqualifiziert sind. Auf diese Weise bleiben dem Anbieter „Gucker“ erspart, der Suchende erspart sich sehr viel Zeit, Geld und Nerven für Fehlwege. Für die Dienstleistung des Maklers wird nur im Erfolgsfall gezahlt.

Wie hoch darf der Maklerlohn sein?
In Bayern beträgt der ortsübliche Maklerlohn jeweils 3,57% inkl. gesetzl. MwSt. des erzielten Kaufpreises für den Käufer und den Verkäufer. Im Zweifel richten sich Makler-Honorare nach der Ortsüblichkeit.
Im gewerblichen Bereich variieren die Maklerlohnsätze, beginnen in der Regel bei 3,57 Monatsmieten inkl. gesetzl. MwSt. Sonderregelungen werden i.d.R. bei „Großprojekten“ getroffen. Gerne erläutert Ihnen dies Ihr Makler näher.

Wer muss zahlen: Käufer oder Verkäufer – Mieter oder Vermieter?
Dies hängt von der Vereinbarung ab. In Bayern ist es üblich, dass der Maklerlohn hälftig zwischen Verkäufer und Käufer getragen wird. Der Kunde muss mit dem Makler einen Maklervertrag schließen, der mündlich oder durch schlüssiges Verhalten geschlossen werden kann. Erfahrenen Makler schließen durch Bestätigung oder individuellen Vertrag einen schriftlichen Maklervertrag.

Keine Immobilien gefunden – muss man trotzdem zahlen?
Die Maklerprovision ist in Deutschland erfolgsabhängig. Kommt also kein Hauptvertrag (Miet- oder Kaufvertrag) zustande, gibt es auch keinen Lohn für den Makler. Klauseln, die auch ohne erfolgreiche Vermittlung eine Provision festlegen, sind nicht nur unseriös, sondern auch rechtlich problematisch.

Darf ein Makler einen Vorschuss verlangen?
Auch Vorschüsse und Reservierungsgebühren etc. sind problematisch und Letztes meist nur im Bauträger-Vertrieb üblich und sinnvoll.

Was muss der Makler leisten, um einen Lohnanspruch zu haben?
Eine erfolgsabhängige Tätigkeit, trägt in sich, dass der Lohn nur bei „Erfolg“ verdient und fällig ist. Das bedeutet auch, dass der erfolgreiche Nachweis der Vertragsgelegenheit allein rein rechtlich den Lohnanspruch begründet. Allerdings beschränkt sich die Tätigkeit des Maklers in der Praxis meist nicht auf diese Tätigkeit. Er sucht gezielt, weist entsprechende Vertragsgelegenheiten nach, stellt die wesentlichen Informationen zusammen (in der Regel in einem aussagekräftigen Exposé mit Bildern und Grundrissen), organisiert Besichtigungstermine und begleitet den Interessenten und Verkäufer tatkräftig bis zum Vertragsabschluss. Eine gute Maklerleistung ist jedoch nie am Aufwand nur am Ergebnis zu messen.

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